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Biografie von Tony Carey





















Anthony Lawrence Carey wurde am 16. Oktober1953 in Watsonville in Kalifornien/USA geboren.

Schon früh erkannten und förderten seine Eltern sein Talent. Sein Vater ersteigerte ihm ein altes Klavier, mit dem Tony die ersten „Ausflüge“ in die Musikwelt machen konnte.

1970, er war gerade 17 Jahre alt, sammelte er seine ersten Banderfahrungen mit „Blessings“. Tony beherrschte schon mit 22 Jahren sämtliche Instrumente, außer Saxophon. 1975 verließ er die Band „Blessings“, nachdem er in einem Übungsraum in Hollywood Ritchie Blackmore traf und ihm sein Talent unter Beweis stellte.

Gleich darauf stieg er in die Band „Rainbow“ ein. Mit „Rainbow“ ging er fast drei Jahre auf Tournee, verließ die Band danach aber wieder. Der Grund für seinen Ausstieg: „Ritchie war echt schwierig...“

1978 kam Tony Carey für einige Studioaufnahmen nach Deutschland, wo er dann Peter Hauke kennen lernte. Um unter dessen Produktion einige Alben aufzunehmen zog er ganz nach Frankfurt. 1982 erschien sein erstes Album „Tony Carey“, welches 1987 noch einmal als “I won´t be home tonight“ veröffentlicht wurde. Nach seinem ersten Album wurde das „Planet P Project“ ins Leben gerufen, unter dem 1983 und 1984 jeweils ein Album veröffentlich wurde. Im Jahr 1984 folgte dann mit „A Fine Fine Day“ ein weiterer Tophit.

Durch die Zusammenarbeit mit Peter Hauke lernte er 1984 Peter Maffay kennen. Seitdem verbindet sie nicht nur die Musik sondern auch eine tiefe Freundschaft. 1986 wurde Tony Carey als Special Guest zur „Sonne in der Nacht”-Tour eingeladen. Danach löste Tony seine vertragliche Bindung zu Peter Hauke.

Er zieht nach Tutzing in unmittelbare Nahe des Studios, um mit Peter Maffay weiter zusammen zu arbeiten. 1987 entstand dann auch das erste selbstproduzierte Album und der Soundtrack zum Kinofilm „Der Joker“ mit Peter Maffay in der Hauptrolle. Tony war schnell ein fester Bestandteil der Band, zusammen gingen sie 1987 auf die „Lange Schatten“-Tour. Es folgte ein weiterer Titel für einen Kinofilm, diesmal mit Zusammenarbeit mit Klaus Lage, Dieter Dehm und Joe Cocker. „Now that you´re gone“ war der Titel zum Schimanski-Kinofilm „Zabou“, den Joe Cocker sang. 1989 gelang ihm in Deutschland der große Erfolg mit dem Titelsong „Room with a view“ zum ARD-Dreiteiler „Wilder Westen Inklusive“.

Er arbeitete bereits mit vielen Musikgrößen zusammen wie z. B. Chris Norman, Peter Maffay und Ina Morgan.

1992 erschien das Album „The Long Road“, das Tony Carey unter der Produktion von Erwin Musper aufnahm. Und wieder einmal hörte man im deutschen TV seine Hits - sei es „When she started to dance“ als Titelsong der ARD-Serie „Die Eisprinzessin“ oder „Wonderland“ und „Jail“ bei der TV-Sendung „Gottschalk“.

Auf der „The Long Road Accoustic“-Tour wurde er sehr stürmisch begrüßt und bejubelt. Im Sommer 1993 war er Teil des Programms bei einem Festival, wo er mit Purple Schulz, Pe Werner, Die Prinzen, Die Fantastischen Vier und der Band Schulze auf der Bühne stand. 1994 erschien das Album „Cold War Kids“. Im Norwegischen TV trat er sehr erfolgreich mit zwei neuen Songs auf.

Seit Februar 2003 arbeitet er mit Peter Maffay an „Tabaluga“. Zusammen mit Pascal Kravetz und Martin Hämmerle gibt er in kleinen Clubs Live-Konzerte. Sowohl die Fans, die aus der ganzen Welt anreisten, als auch die anwesenden Journalisten sind von den Konzerten mehr als begeistert.

Bis heute hat er nicht nur mehr als 30 Alben veröffentlicht sondern auch musikalische Größen wie Joe Cocker, John Mayall, Peter Maffay, Eric Burdon, Milva und viele andere produziert und sich als Komponist von Filmmusik etabliert.

Tony Carey spielt zur Zeit bei Lesley Mandokis SOULMATES unter anderem mit Chris Thompson (Earth Band), Ian Anderson (Jethro Tull), Gary Brooker (Procol Harum), Bobby Kimball (Toto), Peter Framton, Eric Burdon u. v. m.